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Spitäler in ländlichen Gebieten benötigen dringend mehr qualifiziertes Personal, um eine professionelle Gesundheitsversorung zu gewährleisten. |
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Ausbildung
Ausbildung von Gesundheitspersonal – eine Investition in die Zukunft Die Abwanderung von qualifiziertem Personal im Gesundheitswesen ist die vielleicht folgenschwerste Herausforderung in Afrika. Alleine um die Aidskranken in Tanzania versorgen zu können, fehlen momentan 10'000 klinische Pfleger/innen. In ganz Afrika gibt es lediglich 100 Schulen, die jährlich lediglich 5'100 neue Ärzt/innen ausbilden. Die schlechten Arbeitsbedingungen in den ärmsten Ländern führen dazu, dass ein grosser Teil der ausgebildeten Leute im Ausland arbeiten. Personalförderung: Ein Schwerpunkt von SolidarMed Um allen Menschen medizinische Hilfe zu ermöglichen, müsste der Bestand des Gesundheitspersonals in Afrika südlich der Sahara um 140 Prozent erhöht werden. SolidarMed erachtet die Aus- und Weiterbildung von medizinischem und pflegendem Personal als Schlüssel für Gesundheit und Entwicklung. SolidarMed hilft, Gebäude zu verbessern und wo nötig zu errichten, unterstützt Pflegefachschulen und stärkt die Weiterbildung von Gesundheitspersonal in Spitälern und Gesundheitsstationen. Dazu kommt die Ausbildung von freiwilligen Gesundheitsberater/innen in den Dörfern. › SolidarMed Positionspapier Gesundheitspersonal SolidarMed Ausbildungsprojekte
Ärzte ohne Universitätsabschluss – eine Lösung für Afrika. Als Antwort auf den akuten Mangel an Ärzt/innen in Zambia unterstützt SolidarMed das staatliche Programm zur Ausbildung von nicht universitären Allgemeinmedizinern, sogenannten Medical Licentiates (ML) am Chainama College. Dabei handelt es sich um ein Aufbaustudium für bereits ausgebildete Hilfsärzte (Clinical Officers) mit zweijähriger Berufserfahrung. Die Ausbildung focussiert auf die Erst- und Notversorgung. Das ML-Programm ist speziell auf die sambischen Bedürfnisse und Gegebenheiten ausgelegt. Weiter trägt die von SolidarMed unterstützte Lugala-Pflegeschule dazu bei, den Mangel an Pflegefachkräften im Süden von Tanzania zu verringern: › Projektdetails Unterstützung der Lugala-Pflegeschule, Tanzania Süd SolidarMed wirkt.Im Durchschnitt sind nur 62 Prozent der benötigten Arzt- und Pflegestellen besetzt. SolidarMed unterstützt medizinische Fachschulen finanziell, baulich und personell. Dies ermöglicht die Ausbildung von dringend benötigten neuen Pflegefachkräften. Zudem erhalten Ärzt/innen und Pfleger/innen eine Weiterbildung. SolidarMed baut auch Unterkünfte für Angestellte und ihre Familien, um ihnen in den ruralen Gebieten eine angemessene Wohnsituation bieten zu können.Engagieren Sie sich mit einer Spende.Mit CHF 70.— für die Ausbildung einer Krankenschwester zur Behandlung von malariakranken Kindern.Mit CHF 125.— für die Ausbildung einer Krankenschwester, damit sie Menschen auf HIV testen und anschliessend beraten kann. Für Detailinformationen nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf: › Lisbeth Pembele, Fundraising: +41 41 310 66 60 oder l.pembele(at)solidarmed.ch
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Mit der Investition in die Ausbildung von Gesundheitspersonal leistet SolidarMed einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Millenniumsziele. Konkret für MDG 4 und 5 zur Reduktion der Kinder- und Müttersterblichkeit und MDG 6 gegen HIV/Aids, Malaria und Tuberkulose. › www.countdown2015mnch.org › www.un.org/millenniumgoals/ Das Lugala-Spital in Tanzania › Ein Spital im Aufbruch Publikationen: SolidarMed-aktuell Nr. 58: › Afrika braucht Gesundheitspersonal Medicus Mundi Bulletin 104/07: › Brain Drain: Why do Zambian health workers migrate abroad? › Dossier Gesundheitspersonal › Blog: Gesundheitspersonalmangel › www.hrhresourcecenter.org › www.peopleinaid.org/resources |
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