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Lesotho: Praxis auf Rädern

SolidarMed bringt Gesundheitsversorgung in die abgelegensten Dörfer Lesothos.

Die Menschen in den abgelegenen und schwer zugänglichen Dörfern von Butha-Buthe und Mokhotlong haben keinen oder nur unregelmässigen Zugang zu medizinischer Versorgung. SolidarMed fährt deshalb mit zwei umgebauten Fahrzeugen regelmässig in die Dörfer und verschafft der Bevölkerung Zugang zu lebenswichtigen Gesundheitsdiensten.

Keyfacts zum Projekt

  • Ziel des Projekts

    Bewohner:innen in den abgelegenen Dörfern von Butha-Buthe und Mokhotlong erhalten Zugang zu Gesundheitsversorgung.

  • Zielgruppen

    Alle Dorfbewohner:innen, insbesondere Menschen mit HIV, Schwangere, Mütter mit ihren Kindern sowie ältere Personen.

  • Meilensteine

    2020: Start der mobilen Praxis in Butha-Buthe. 2022: Start der mobilen Praxis in Mokhotlong.

  • Methodik

    Die umgebauten Fahrzeuge sind mit den wichtigsten medizinischen Geräten ausgestattet und ermöglichen Gesundheitsdienste in den abgelegenen Dörfern.

Keyfacts zum Projekt

Lesotho

Lesotho

Karte Afrika

Gesundheitsversorgung vor der Haustür

Die beiden mobilen Praxen besuchen die Dörfer im jeweiligen Distrikt rund einmal im Monat und bieten eine Reihe an Gesundheitsdiensten an. Dazu gehören Tests und Behandlung von HIV und Tuberkulose, Versorgung von Müttern und Neugeborenen, wie z. B. Schwangerschaftsuntersuchungen und wichtige Impfungen für Kinder, sowie Vorsorgeuntersuchungen und Behandlung von nicht-übertragbaren Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck.

Über 40 Prozent der Bevölkerung leben in abgelegenen und schwer zugänglichen Dörfern, 57 Prozent leben unterhalb der Armutsgrenze. Dank SolidarMed erhalten diese Menschen Zugang zu Gesundheitsdiensten.

Dank der Versorgung vor Ort sparen sich beispielsweise Schwangere und Mütter mit ihren Kindern den weiten Weg ins Gesundheitszentrum.

Mittlerweile sind zwei mobile Praxen in den Bergen Lesothos unterwegs. Sie besuchen die Dörfer nach einem regelmässigen Terminplan.

Die Fahrzeuge sind mit den wichtigsten medizinischen Geräten ausgestattet. Das ermöglicht unter anderem Schwangerschaftsvorsorgen, HIV-Tests oder Blutzuckermessungen.

Lesotho hat die zweithöchste HIV-Prävalenzrate der Welt. Gleichzeitig leiden immer mehr Menschen an nicht-übertragbaren Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck. Die Gesundheitsfachkräfte werden von SolidarMed daher breit geschult.

Dass die medizinischen Angebote den Dorfbewohner:innen direkt vor der Haustür zur Verfügung stehen, verbessert die Gesundheit vieler Menschen: HIV-Patient:innen nehmen ihre Medikamente dadurch korrekt und regelmässig ein. Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck werden rechtzeitig diagnostiziert. Schwangere Frauen müssen nicht mehr stundenlang zu den Vorsorgeuntersuchungen laufen. Und auch ältere Menschen werden nicht mehr von der Gesundheitsversorgung ausgeschlossen.

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Dank Ihrer wertvollen Spende können wir die Gesundheit von Neugeborenen, Jugendlichen und jungen Müttern nachhaltig verbessern. Herzlichen Dank!

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Lesotho hat die zweithöchste HIV-Rate der Welt: Mehr als ein Fünftel der Erwachsenen ist HIV-positiv. Gleichzeitig nehmen nicht-übertragbare Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und psychische Erkrankungen stark zu.

Partner

Direktion für Entwicklungszusammenarbeit DEZA

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA, Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, unterstützt Programme und Projekte von SolidarMed.

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